Hi, ich bin Ralph.
Seit langem bin ich in der Welt der Streetfotografie unterwegs,
ein fotografisches Genre, das mich wie kein anderes festgehalten hat.
Ich fotografiere im Grunde für mich,
als Ausdruck meiner Kreativität, in der ich mich verlieren kann.
In meinem Leben bewegen sich viele Dinge in Wellen.
Auch auf meinem fotografischen Ozean war mal low tide.
Statt ständig neuen Output zu produzieren,
wollte ich mich gedanklich mit meinen Bildern auseinandersetzen,
und Schreiben hat mich schon immer bereichert.
Aus einer Geschichte im Bild wurde eine Geschichte zum Bild.
Manchmal erzähle ich, warum ich ausgelöst habe.
Manchmal, was ein Bild später in mir auslöst.
Und manchmal lasse ich mich treiben und spinne mir eine kleine Story dazu,
die nichts mit der Realität zu tun hat, aber mit meiner Wahrnehmung.
So entstanden meine kleinen, philosophischen Betrachtungen des
urbanen Gewimmels — oder eben einfach Geschichten um meine Bilder.
Ich hatte viel Freude beim Schreiben und Texten.
Ein Herzenssprung, wenn mich mein eigener Text berührt oder schmunzeln lässt.
Darum will ich diese Welle weiter surfen und aus der Bilderflut in den Textatlantik hinübergleiten.
Mein urbanes Gewimmel ist für mich kein strenges Format,
eher ein Spielraum, in dem ich mich ausprobieren darf,
surfen und tanzen mit Bildern und Worten.
Für Resonanz, nicht für Reichweite.
Ich möchte mir die Freiheit lassen, die richtige Welle zu spüren
und erst dann zu schreiben, wenn sie mich mitnimmt.
Ich möchte nicht überfluten und Postfächer überspülen,
aber auch nicht nur am Strand planschen.
Ich finde einen Mittelweg.
Und ich will nicht nur bei meinen eigenen Bildern bleiben.
Möchte mich auch tragen lassen
von der Kreativität der Streetfotografie-Community.
Immer dann, wenn ein fremdes Bild mich anspürt,
etwas in mir öffnet,
mich eben berührt,
mich dazu bringt,
Worte zu finden.
Ich will keine Worte verlieren
für technische oder gestalterische Details,
für Bewertungen,
für Belehrungen oder How-To’s.
Ich will spüren,
wahrnehmen,
bewundern
—
und schreiben.
Wenn dich urbane Momente ansprechen,
wenn du Lust auf kurze, vielschichtige Texte hast,
auf Wahrnehmung und kleine Erzählungen,
auf gedankliche Umwege und Gefühlswellen,
vielleicht auch mal mit einem lyrischen Einschlag,
dann freue ich mich, wenn du mich begleitest.
Danke jetzt schon für deine Zeit !
Und wenn du mehr in die deutsche Streetfotografie eintauchen willst, dann empfehle ich dir Andrea Dieners Streetletter: Termine, Tipps, Links und ab und zu auch ein bißchen Meinung zum Thema Straßenfotografie.



